Bernardo Bellotto im 3. Bezirk, 1030 Wien
Bellottos Blick vom Belvedere: Wien um 1760 aus der Landstraße
Um 1759/60 malte Bellotto Wien vom Oberen Belvedere aus – Garten, Palais Schwarzenberg und Stephansdom in einem Blick, der bis heute wiederzuerkennen ist.
Um 1759/60 malte Bernardo Bellotto die Stadt vom Oberen Belvedere aus: Im Vordergrund liegt der Garten Prinz Eugens, dahinter folgen Salesianerinnenkirche und Palais Schwarzenberg, am Horizont der Stephansdom. Das Bild gehört zur Wiener Folge für Maria Theresia und zählt zu den bekanntesten Stadtansichten Wiens. Wer heute im Belvedere-Garten steht, erkennt den Blick wieder, auch wenn Ringstraße und Gründerzeit dazwischengewachsen sind. Das Gemälde selbst hängt im Kunsthistorischen Museum.
Reproduktionen dieses Blicks gibt es in jeder Form, vom Lichtdruck bis zum Kalenderblatt; für Sammler zählt originale Grafik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts mit Belvedere-Motiven, darunter Ansichten nach Salomon Kleiner. Kupferstich, Radierung und Lithografie unterscheiden wir unter der Lupe und prüfen Papier und Plattenrand. Gemälde mit Wiener Veduten im Stil Bellottos stammen meist aus dem 19. Jahrhundert; auch sie haben einen Markt, wenn Malerei und Erhaltung stimmen.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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