Wissenschaftliche Instrumente & Globen
Brillen und Lesegläser
Sehhilfen vom 18. bis ins 20. Jahrhundert: Bügelbrillen, Scherenbrillen, Zwicker, Monokel, Lupen und Lesegläser mit Etuis.
Brillen mit seitlichen Bügeln setzten sich im 18. Jahrhundert durch; ältere Formen wurden auf die Nase geklemmt oder vor das Auge gehalten. Im Biedermeier waren Scherenbrillen mit Stiel beliebt, im späten 19. Jahrhundert Zwicker mit Federbügel, die an einer Kette getragen wurden, und Monokel. Fassungen bestanden aus Stahl, Silber, Gold, Horn und Schildpatt, später aus Celluloid. Dazu kommen Lesegläser und Lupen mit Griffen aus Horn, Silber oder Perlmutt, Fadenzähler und Brillenetuis aus Leder, Blech oder Fischhaut.
Den Wert bestimmen Alter, Material, Ausführung und Erhaltung des Etuis. Silber- und Goldfassungen werden auch nach Punzen bewertet, frühe Bügelbrillen und Scherenbrillen sind selten. Fassungen aus Schildpatt übernehmen wir nur mit Nachweis. Brillen des 20. Jahrhunderts aus Celluloid und Metall sind häufig, frühe Designerbrillen in Originaletuis dagegen gefragt. Bitte lassen Sie Brillen in ihren Etuis; viele Etuis tragen den Namen des Optikers.
Woran man es erkennt
- Bügelbrillen des 18. Jahrhunderts
- Scherenbrillen
- Zwicker und Monokel
- Lesegläser mit Silbergriff
- Brillenetuis aus Fischhaut und Leder
- Fassungen aus Gold und Silber
Brillen und Lesegläser verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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