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Wissenschaftliche Instrumente & Globen

Mechanische Rechenmaschinen

Rechenmaschinen mit Staffelwalzen, Sprossenrädern und Kurbel, vom Arithmometer des 19. Jahrhunderts bis zur Curta.

Charles Xavier Thomas de Colmar ließ 1820 in Paris sein Arithmometer patentieren, das ab 1851 in Serie gebaut wurde und die vier Grundrechnungsarten mit Staffelwalzen beherrschte. Ende des 19. Jahrhunderts verbreiteten sich Sprossenradmaschinen nach dem System Odhner, etwa die Brunsviga aus Braunschweig, und Maschinen wie die Thales. Die kleinste Staffelwalzenmaschine entwarf der Wiener Curt Herzstark: Die Curta, ein zylindrischer Handrechner mit Kurbel, wurde ab 1948 in Mauren in Liechtenstein gebaut. Dazu kommen Addiermaschinen, Kassenrechner und elektromechanische Maschinen bis in die 1970er-Jahre.

Den Wert bestimmen Hersteller, Typ, Alter, Funktion und Zubehör. Frühe Arithmometer, seltene Konstruktionen und Curta-Rechner mit Dose und Anleitung sind gesucht; die Curta gibt es in den Typen I und II. Gängige Bürorechner der Nachkriegszeit sind häufig und haben geringeren Wert. Festsitzende Mechanik und fehlende Kurbeln mindern den Wert. Bitte nicht ölen, denn verharztes Öl blockiert die Mechanik zusätzlich. Fotos von Typenschild und Seriennummer genügen meist für die Einordnung.

Woran man es erkennt

  • Arithmometer nach Thomas de Colmar
  • Brunsviga- und Odhner-Maschinen
  • Curta Typ I und II
  • Thales-Rechenmaschinen
  • Addiermaschinen
  • Bedienungsanleitungen und Dosen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.