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Wissenschaftliche Instrumente & Globen

Erdgloben

Tisch-, Stand- und Schulgloben mit gedruckten Kartensegmenten auf Kugeln aus Gips und Papiermaché, vom 18. Jahrhundert bis um 1960.

Ein Globus entsteht aus gedruckten Kartensegmenten, die auf eine Kugel aus Papiermaché und Gips geklebt, koloriert und lackiert werden. Gelagert ist die Kugel in einem Meridianring aus Messing, bei älteren Globen umgeben von einem Horizontring mit Kalender und Tierkreis. Im 19. Jahrhundert lieferte Jan Felkl & Sohn aus Prag und Roztoky Globen in vielen Sprachen der Monarchie, in Berlin arbeiteten Ernst Schotte und ab 1909 der Columbus Verlag, dessen Leuchtgloben aus Glas ab den 1920er-Jahren verbreitet waren. Schulen erhielten große Globen mit Holzgestell und Induktionsgloben ohne Beschriftung.

Den Wert bestimmen Hersteller, Alter, Größe, Gestell und Erhaltung des Kartenbildes. Die Kartusche nennt Hersteller und oft das Jahr; politische Grenzen und Kolonialnamen grenzen die Datierung ein. Risse, Abrieb und nachgedunkelter Lack sind häufig und mindern den Wert mäßig, abgelöste Segmente und ersetzte Gestelle stärker. Große Standgloben mit Holzfuß und Messingmeridian sowie Paare aus Erd- und Himmelsglobus sind besonders gesucht. Bitte drehen Sie Globen mit gelockerter Achse nicht.

Woran man es erkennt

  • Felkl-Globen in verschiedenen Sprachen
  • Columbus-Leuchtgloben aus Glas
  • Standgloben mit Holzfuß
  • Globen mit Horizontring
  • Induktionsgloben für den Unterricht
  • Kartuschen mit Jahresangabe

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.