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Material: Edelmetalle

Silber 835

Silber mit 835 Tausendteilen, verbreitet in deutschem Besteck und in den Kleinmünzen der Lateinischen Münzunion und der Schweiz.

Silber 835 enthält 835 Tausendteile Feinsilber. In Deutschland war der Feingehalt neben 800 für Besteck und Tafelgerät gebräuchlich; nahe verwandt sind 830 in Skandinavien und 833 in den Niederlanden. Die Staaten der Lateinischen Münzunion prägten ab 1866 ihre kleineren Silbermünzen in 835, die Schweiz ihre Franken- und Halbfrankenstücke bis 1967. Auch die österreichischen 1- und 2-Kronen-Münzen der Monarchie bestehen aus 835er Silber.

Deutsche Stücke tragen „835“ mit Halbmond und Krone und einem Firmenzeichen. Bei Münzen geben Nominal, Jahrgang und Gewicht Auskunft; ein Schweizer Franken der Jahre bis 1967 wiegt 5 Gramm. Silber 835 sieht 800 sehr ähnlich, Farbe und Prüflösung unterscheiden die Stufen kaum, die Stempelung ist entscheidend. Bei unklaren Stücken klärt eine Röntgenfluoreszenzanalyse den genauen Gehalt. Ein Magnet zeigt keine Wirkung, Anlaufschichten entsprechen denen von 800er Silber.

Silbermünzen in 835 werden meist nach Feinsilbergewicht gehandelt, bessere Erhaltungen und seltene Jahrgänge numismatisch. Besteck in 835 bewertet man wie 800er. Der Maria-Theresien-Taler wird oft für 835er Silber gehalten, besteht aber aus 833 Tausendteilen. Österreichische Kronenmünzen in 835 sind häufig und werden überwiegend nach Gewicht gehandelt.

So prüfen Sie es

  • Stempel „835“
  • Halbmond und Krone bei deutschen Stücken
  • Schweizer Franken bis 1967 mit 5 g
  • kaum Farbunterschied zu 800
  • RFA-Analyse bei unklarer Stempelung

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