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Material: Edelmetalle

Gold 900

Münzgold mit 900 Tausendteilen Feingold, verwendet für österreichische Kronen- und Florin-Stücke und die Goldmünzen der Lateinischen Münzunion.

Gold 900 ist vor allem Münzgold: Neun Teile Feingold und ein Teil Kupfer ergeben eine Legierung, die hart genug für den Umlauf ist. Österreich-Ungarn prägte so die 4- und 8-Florin-Stücke ab 1870 und die Goldkronen ab 1892; dazu kommen französische 20 Francs, Schweizer Vreneli und amerikanische Dollarmünzen. Von mehreren österreichischen Typen gibt die Münze Österreich amtliche Nachprägungen mit festen Jahreszahlen wie 1892 oder 1915 heraus.

Münzen lassen sich über Gewicht und Durchmesser prüfen: Ein 20-Kronen-Stück wiegt 6,775 Gramm, ein 8-Florin-Stück 6,45 Gramm, ein 100-Kronen-Stück 33,875 Gramm. Eine Feinwaage mit Hundertstelgramm genügt für eine erste Einschätzung. Der Farbton ist durch den Kupferanteil leicht rötlich. Ein klarer, lang anhaltender Klang beim vorsichtigen Anschlagen an eine zweite Münze spricht für massives Metall; dumpfer Klang deutet auf Fälschung oder Riss.

Gängige Jahrgänge und Nachprägungen werden nach dem Feingoldgehalt gehandelt, seltene Originaljahrgänge in guter Erhaltung numismatisch bewertet. Gelochte oder in Fassungen gelötete Münzen verlieren Sammlerwert, behalten aber den Goldwert. Fälschungen gängiger Typen wie Vreneli und 20 Francs sind seit Jahrzehnten bekannt.

So prüfen Sie es

  • Gewicht: 20 Kronen 6,775 g, 8 Florin 6,45 g
  • leicht rötlicher Goldton
  • klarer Klang
  • Nachprägungen mit Jahreszahlen 1892 und 1915
  • Lötspuren als Hinweis auf frühere Fassung

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.