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Antiquitäten Wien

Material: Edelmetalle

Feingold

Gold mit mindestens 999 Tausendteilen Reinheit, gehandelt als Barren und Anlagemünzen wie dem Wiener Philharmoniker.

Feingold ist Gold mit einem Feingehalt von mindestens 999 Tausendteilen, bei Anlageprodukten meist 999,9, entsprechend 24 Karat. Für Schmuck ist es zu weich, deshalb begegnet es vor allem als Barren, als Anlagemünze und als Blattgold für Vergoldungen. Die Münze Österreich prägt seit 1989 den Wiener Philharmoniker in 999,9. Barren stammen von Scheideanstalten wie der Wiener Ögussa, von Heraeus, Umicore oder Valcambi.

Geprägte Barren tragen Hersteller, Gewicht, Feingehalt und meist eine Seriennummer, gegossene Barren zeigen raue Oberflächen mit Fließspuren. Maße und Gewicht lassen sich mit Herstellerangaben vergleichen. Wolfram hat fast dieselbe Dichte wie Gold und dient Fälschern als Kern; eine Ultraschall- oder Röntgenfluoreszenzprüfung deckt das auf. Feingold ist nicht magnetisch und so weich, dass Münzen und Barren bei unsachgemäßer Lagerung leicht verkratzen.

Der Ankauf erfolgt nach Gewicht zum Tageswert. Unbeschädigte Blister, Zertifikate und Rechnungen erleichtern den späteren Weiterverkauf, sind für die Prüfung aber nicht entscheidend. Medaillen mit „999“-Stempel sind mitunter nur vergoldet; maßgeblich ist das Gesamtbild aus Gewicht, Maß und Metallanalyse. Für Anlagemünzen gelten die Angaben der jeweiligen Münzstätte als Referenz.

So prüfen Sie es

  • Prägung mit Hersteller, Gewicht, „999,9“ und Seriennummer
  • Gewicht und Maße laut Herstellerangabe
  • sattgelbe, weiche Oberfläche
  • keine Magnetreaktion
  • Ultraschall- oder RFA-Prüfung bei Verdacht auf Wolframkern

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.