Franz Anton Maulbertsch im 8. Bezirk, 1080 Wien
Franz Anton Maulbertsch in Maria Treu: die Kuppelfresken 1752/53
In der Piaristenkirche Maria Treu malte Franz Anton Maulbertsch 1752/53 die Kuppelfresken – sein erster großer Auftrag in Wien.
Die Piaristen errichteten in der Josefstadt Kloster, Kollegium und Kirche; die Pläne für Maria Treu lieferte Johann Lukas von Hildebrandt, der Bau begann 1716. 1752/53 malte Franz Anton Maulbertsch die Kuppelfresken, seinen ersten großen Auftrag in Wien. Der Maler aus Langenargen am Bodensee hatte ab 1739 an der Akademie studiert und wurde 1759 ihr Mitglied. Vor der Kirche öffnet sich der Piaristenplatz mit der Mariensäule, gesäumt von Häusern, die seit dem 18. Jahrhundert das Grätzl prägen.
Fresken bleiben ortsgebunden, doch Maulbertsch radierte auch, und Ölskizzen aus seiner Werkstatt und seinem Umkreis gelangen in den Handel. Wir trennen eigenhändige Radierungen von späteren Nachstichen an Papier, Plattenkante und Druckqualität und formulieren Zuschreibungen von Ölskizzen vorsichtig. Josefstädter Haushalte bewahren daneben Andachtsbilder, Hinterglasbilder und Krippen, für die das Volkskundemuseum im Palais Schönborn die wichtigste Wiener Vergleichssammlung ist.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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