Künstler: Stimmungsimpressionismus
Eduard Zetsche
Landschaftsmaler, 1844–1927, Wien
Wiener Landschaftsmaler und Aquarellist mit Motiven aus der Wachau, dem Wienerwald und Niederösterreich.
Eduard Zetsche wurde 1844 in Wien geboren und studierte an der Wiener Akademie. Er arbeitete als Landschaftsmaler in Wien, stellte im Künstlerhaus aus und gehörte zur breiten Gruppe der Wiener Landschafter zwischen Historismus und Stimmungsimpressionismus. Sein Werk umfasst Ölbilder und Aquarelle über mehrere Jahrzehnte. Er starb 1927 in Wien. Seine Bilder fanden Käufer vor allem im Wiener Bürgertum, das Ansichten der näheren Heimat schätzte.
Zetsche malte Landschaften der Wachau mit Weinterrassen, Donauufern, Burgen und Dörfern, außerdem Motive aus dem Wienerwald, dem Kamptal und den Voralpen. Seine Bilder sind topografisch genau, hell und ruhig, mit sorgfältig gemalter Architektur. In Aquarellen erreichte er eine leichte, transparente Wirkung. Er arbeitete in Öl auf Leinwand und Holz sowie in Aquarell über Bleistift, mit klaren Konturen und hellen Farben, die Sommerlicht und weite Sicht betonen.
Zetsche signierte mit „E. Zetsche“ oder „Ed. Zetsche“. Seine Wachau- und Wienerwaldmotive erscheinen im Handel regelmäßig, in Öl und Aquarell. Die dargestellten Orte lassen sich oft bestimmen, was für Sammler regionaler Ansichten wichtig ist. Aquarelle sind lichtempfindlich; der Zustand des Papiers wird geprüft. Signaturen stehen meist in der unteren Bildecke.
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