Künstler: Stimmungsimpressionismus
Adolf Kaufmann
Landschaftsmaler, 1848–1916, Troppau – Düsseldorf – Paris – Wien
Schlesischer Landschaftsmaler, der nach Jahren in Düsseldorf und Paris in Wien Fluss-, Küsten- und Waldlandschaften malte.
Adolf Kaufmann wurde 1848 in Troppau geboren und bildete sich in Düsseldorf aus und arbeitete längere Zeit in Paris, wo ihn die Schule von Barbizon prägte. Reisen führten ihn nach Holland, Frankreich und an die Küsten Nordeuropas. Ab 1889 lebte er in Wien, wo er 1916 starb. In Wien stellte er regelmäßig aus; seine Werke fanden Käufer in mehreren Ländern Europas.
Kaufmann malte Flusslandschaften, Wälder im Herbst, Küsten mit Booten, Dörfer am Wasser und Winterbilder in gedämpften, tonigen Farben. Seine Bilder vermitteln Stimmung durch Licht und Atmosphäre: Morgennebel, Abendröte, trübes Wetter. Er malte zahlreiche Ölbilder in mittleren Formaten, oft für den internationalen Kunsthandel. Er arbeitete in Öl auf Leinwand und Holz, mit breitem Pinsel, tonigen Grau- und Brauntönen und atmosphärisch verschwimmenden Fernen.
Kaufmann signierte mit „A. Kaufmann“ oder „Adolf Kaufmann“. Verwechslungen mit Isidor Kaufmann sind über Vorname und Motiv ausgeschlossen, mit anderen Landschaftern gleichen Namens jedoch möglich. Seine Bilder erscheinen im Handel regelmäßig. Leinwandstempel aus Paris oder Düsseldorf geben Hinweise auf den Entstehungsort. Rückseitige Händleretiketten aus mehreren Ländern kommen bei ihm vor.
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