Künstler: Stimmungsimpressionismus
Eduard Kasparides
Maler, 1858–1926, Wien
Wiener Landschaftsmaler der Jahrhundertwende, der auch religiöse und symbolistische Themen malte.
Eduard Kasparides wurde 1858 geboren und studierte an der Wiener Akademie. Er arbeitete in Wien als Landschaftsmaler und war im Künstlerhaus vertreten. Sein Werk verbindet die Stimmungslandschaft in der Nachfolge Schindlers mit religiösen und symbolistischen Themen der Zeit um 1900. Er starb 1926 in Wien. Er gehört zur zweiten Generation der Wiener Stimmungslandschafter, die um 1900 zwischen Künstlerhaus und Secession arbeiteten.
Kasparides malte Landschaften aus Niederösterreich, Wälder, Wiesen, Abendstimmungen und Gewässer in gedämpften Farben, dazu religiöse Bilder und allegorische Kompositionen, in denen Figuren in Landschaften eingebettet sind. Seine Landschaften sind ruhig, das Licht oft dämmrig. Er arbeitete in Öl auf Leinwand und Karton. Seine religiösen und allegorischen Bilder verbinden Landschaft und Figur in ruhiger Komposition, oft mit Abendlicht, Nebel und weichen Konturen.
Kasparides signierte mit „E. Kasparides“. Seine Bilder erscheinen im Wiener Handel gelegentlich, meist Landschaften in mittleren Formaten. Die Zuordnung erfolgt über Signatur und Vergleich mit dokumentierten Werken. Religiöse Bilder aus Kapellen oder Kirchen prüfen wir auf ihre Herkunft. Bilder auf Karton sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Kataloge des Künstlerhauses erlauben eine zeitliche Einordnung.
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