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Künstler: Wiener Barock

Bartolomeo Altomonte

Freskant, 1694–1783, Warschau – Linz – St. Florian

Sohn Martino Altomontes und Freskant oberösterreichischer Stifte, darunter die Bibliothek von Admont von 1776.

Bartolomeo Altomonte wurde 1694 in Warschau geboren, als sein Vater Martino Altomonte für den polnischen Hof arbeitete. Er lernte beim Vater in Wien und ab 1717 in Bologna, Rom und Neapel. Ab den 1720er-Jahren arbeitete er vor allem in Oberösterreich und lebte lange in Linz und zuletzt in St. Florian, wo er 1783 starb. Er arbeitete bis ins hohe Alter als Freskant.

Bartolomeo spezialisierte sich auf Deckenfresken für Stifte und Kirchen. Er arbeitete in St. Florian, in Spital am Pyhrn, in Wilhering und 1776 im Bibliothekssaal des Benediktinerstifts Admont, mit über 80 Jahren. Seine Fresken sind heller und luftiger als die des Vaters, die Architekturmalerei lieferten oft Quadraturisten wie Domenico Francia. Altarbilder ergänzen das Werk. Die Themen reichen von Allegorien der Wissenschaften bis zu Heiligenglorien.

Zeichnungen und Ölskizzen Bartolomeos sind im Handel selten, gelegentlich unter der Bezeichnung „Österreichisch, 18. Jahrhundert“. Die Unterscheidung von Vater und Sohn beruht auf Lebensdaten, Malweise und Auftragsgeschichte. Bei Skizzen für Fresken helfen Vergleiche mit ausgeführten Decken in Stiften; Inventarbeschriftungen auf Rückseiten geben weitere Hinweise. Signaturen fehlen auf Skizzen fast immer.

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