Manufaktur: Silber & Metall
Tiffany & Co.
New York, seit 1837
New Yorker Silber- und Schmuckhaus, 1837 gegründet; Sterlingsilber nach Edward C. Moore, Schmuck von Elsa Peretti und gestempelte Musternummern.
Charles Lewis Tiffany und John B. Young eröffneten 1837 in New York ein Geschäft für Schreibwaren und Galanteriewaren, das bald Schmuck und Silber führte. 1851 übernahm Tiffany als eine der ersten amerikanischen Firmen den britischen Sterlingstandard von 925 Tausendteilen. Auf der Pariser Weltausstellung 1878 erhielt das Silber einen Grand Prix. Louis Comfort Tiffany, Sohn des Gründers, wurde 1902 künstlerischer Leiter. Das Haus mit der Stammfiliale an der Fifth Avenue gehört heute zu einem französischen Luxuskonzern.
Edward C. Moore leitete im 19. Jahrhundert die Silberwerkstatt und schuf Gefäße im japanischen und orientalisierenden Stil mit Einlagen aus Kupfer und anderen Metallen, dazu Tafelsilber in zahlreichen Bestecksmustern. Für Sportvereine und Universitäten entstanden Trophäen. Im 20. Jahrhundert prägten Schmuckentwerferinnen wie Elsa Peretti ab 1974 und Paloma Picasso ab 1980 das Programm. Das türkisblaue Kästchen wurde zum Erkennungszeichen der Firma.
Silber trägt die Stempelung „Tiffany & Co.“, im 19. Jahrhundert oft mit „Makers“ und „Sterling“ oder „925-1000“, dazu Muster- und Auftragsnummern sowie Buchstaben, die auf die jeweilige Firmenleitung verweisen und eine Datierung erlauben. Schmuck ist mit Firmenname, Feingehalt und oft Entwerfername gestempelt. Fälschungen von Schmuck mit Herzanhängern und Kettengliedern sind verbreitet; Gewicht, Stempelqualität, Verschlüsse und Lötstellen helfen bei der Prüfung.
Entwerfer & Personen
- Charles Lewis Tiffany
- Louis Comfort Tiffany
- Edward C. Moore
- Elsa Peretti
- Paloma Picasso
Tiffany & Co. verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ebenfalls: Silber & Metall
- Alessiseit 1921
- Alexander Sturmspätes 19. Jahrhundert bis Zwischenkriegszeit
- Argentor-Werkeum 1900 bis Zwischenkriegszeit
- Berndorfer Metallwarenfabrikseit 1843
- Bruckmann & Söhne1805–1973
- Werkstätte Carl Auböckseit 1912
- Christofleseit 1830
- Elkingtonum 1830 bis 1960er-Jahre
- Georg Jensen Sølvsmedieseit 1904
- Gorhamseit 1831
- Werkstätte Hagenauer1898–1987
- J. C. KlinkoschMitte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Jarosinski & Vaugoinseit 1847
- Kayserzinnum 1885 bis um 1930
- Koch & Bergfeldseit 1829
- Liberty & Co.seit 1875
- Mayerhofer & KlinkoschMitte 19. Jahrhundert
- Orivitum 1894 bis um 1905, danach bei WMF
- Osirisum 1899 bis um 1914
- Puiforcatseit 1820
- Robbe & Berkingseit 1874
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Wilkensseit 1810
- WMFseit 1853
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