Manufaktur: Silber & Metall
Robbe & Berking
Flensburg, seit 1874
Flensburger Silbermanufaktur, 1874 gegründet; Besteck in Sterling- und versilberter Ausführung mit Mustern wie Alt-Kopenhagen und Martelé.
Der Silberschmied Nicolaus Christoph Robbe gründete 1874 in Flensburg eine Werkstatt, die mit dem Eintritt der Familie Berking zur Firma Robbe & Berking wurde. Die Manufaktur blieb in Familienbesitz und spezialisierte sich auf Besteck. Sie lieferte an Haushalte, Hotels und Reedereien in Nordeuropa. Neben Silber betreibt das Unternehmen heute eine Werft für klassische Yachten in Flensburg. Robbe-&-Berking-Besteck gilt als eines der gängigen deutschen Silberbestecke der Gegenwart.
Bekannt sind Bestecke wie Alt-Kopenhagen mit zartem Muschelornament, Martelé mit gehämmerter Oberfläche und weitere Muster in klassischen und modernen Formen. Hergestellt werden sie in Sterlingsilber 925 und in versilberter Ausführung. Daneben entstehen Becher, Schalen, Leuchter, Tabletts und Geschenkartikel. Zahlreiche Muster werden seit Jahrzehnten unverändert gefertigt, sodass sich ältere Garnituren auch heute ergänzen lassen. Die Fertigung erfolgt weitgehend in der eigenen Werkstatt in Flensburg.
Die Stücke tragen den Schriftzug oder das Zeichen von Robbe & Berking mit Feingehaltsangabe, bei älteren Stücken zusammen mit Halbmond und Reichskrone, bei versilberter Ware mit der Auflagezahl, etwa 150 oder 90 Gramm Silber auf 24 Quadratdezimeter. Diese Zahlen geben die Silbermenge der Auflage an. Weil Muster lange produziert werden, helfen Marke und Abnutzung bei der Datierung. Für den Silberwert zählt nur massives Sterlingsilber.
Entwerfer & Personen
- Nicolaus Christoph Robbe
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Ebenfalls: Silber & Metall
- Alessiseit 1921
- Alexander Sturmspätes 19. Jahrhundert bis Zwischenkriegszeit
- Argentor-Werkeum 1900 bis Zwischenkriegszeit
- Berndorfer Metallwarenfabrikseit 1843
- Bruckmann & Söhne1805–1973
- Werkstätte Carl Auböckseit 1912
- Christofleseit 1830
- Elkingtonum 1830 bis 1960er-Jahre
- Georg Jensen Sølvsmedieseit 1904
- Gorhamseit 1831
- Werkstätte Hagenauer1898–1987
- J. C. KlinkoschMitte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Jarosinski & Vaugoinseit 1847
- Kayserzinnum 1885 bis um 1930
- Koch & Bergfeldseit 1829
- Liberty & Co.seit 1875
- Mayerhofer & KlinkoschMitte 19. Jahrhundert
- Orivitum 1894 bis um 1905, danach bei WMF
- Osirisum 1899 bis um 1914
- Puiforcatseit 1820
- Tiffany & Co.seit 1837
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Wilkensseit 1810
- WMFseit 1853
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