Manufaktur: Möbel
Asko
Lahti (Finnland), seit 1918
Finnischer Möbelhersteller aus Lahti, 1918 gegründet; Ball Chair und Pastil von Eero Aarnio aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Aukusti Avonius gründete 1918 in Lahti eine Tischlerei, die unter dem Namen Asko zum größten Möbelhersteller Finnlands und eines der großen Unternehmen Skandinaviens wurde. Asko produzierte in großen Serien Wohn- und Schlafzimmermöbel für den finnischen und skandinavischen Markt. In den 1960er-Jahren arbeitete die Firma mit jungen Designern zusammen und brachte Kunststoffmöbel heraus, die international Aufsehen erregten. Heute besteht der Name als finnische Möbelhandelskette fort.
Eero Aarnio entwarf 1963 den Ball Chair, eine kugelförmige Sitzschale aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf drehbarem Fuß mit gepolstertem Innenraum, der 1966 auf der Kölner Möbelmesse vorgestellt wurde. Es folgten der Pastil Chair, ein schaukelnder Sitz in Form einer Pastille, und weitere Kunststoffmöbel. Daneben fertigte Asko Möbel aus Holz und Sperrholz nach Entwürfen finnischer Gestalter wie Ilmari Lappalainen. Der Ball Chair wurde in mehreren Farben angeboten.
Asko-Möbel tragen Etiketten oder Prägungen mit dem Firmennamen. Aarnios Entwürfe wurden später von anderen Firmen neu aufgelegt; frühe Asko-Exemplare unterscheiden sich durch Etikett, Kunststoffqualität, Polsterung und Fuß. Glasfaserkunststoff kann ausbleichen, Haarrisse bilden oder an Kanten absplittern. Originale Bezüge der 1960er-Jahre sind selten erhalten und für Sammler wichtig. Defekte Drehmechanismen und verblasste Farben sind häufig. Kaufbelege und Etiketten erleichtern den Nachweis der Herkunft.
Entwerfer & Personen
- Aukusti Avonius
- Eero Aarnio
- Ilmari Lappalainen
Asko verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Ebenfalls: Möbel
- Artekseit 1935
- Bernhard Ludwigzweite Hälfte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Carl Hansen & Sønseit 1908
- Carl Leistlererste Hälfte 19. Jahrhundert bis 1850er-Jahre
- Cassinaseit 1927
- D. G. Fischel Söhneab den 1870er-Jahren bis Zwischenkriegszeit
- Deutsche Werkstätten Hellerauseit 1898
- Friedrich Otto Schmidtzweite Hälfte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Fritz Hansenseit 1872
- Haus & Gartenseit 1925
- Herman Millerseit 1923 unter diesem Namen
- Jacob & Josef Kohnab den 1860er-Jahren bis 1914, danach Kohn-Mundus
- Joseph Danhauser'sche Möbelfabrik1804–1838
- Kartellseit 1949
- Knollseit 1938
- Memphis Milano1981–1988
- Mundus1907–1922, danach Thonet-Mundus
- Portois & Fixab 1881 bis ins 20. Jahrhundert
- Prag-Rudniker Korbwarenfabrikationum 1900 bis Zwischenkriegszeit
- Sandor Jarayspätes 19. Jahrhundert bis Zwischenkriegszeit
- Svenskt Tennseit 1924
- Tectaseit 1972
- Gebrüder Thonetseit 1849 (Werkstatt), Firmenname seit 1853
- TONFabrik seit 1861, Firmenname TON seit 1953
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular