Stimmungsimpressionismus im 2. Bezirk, 1020 Wien
Der Prater als Motiv: Stimmungsimpressionismus in der Leopoldstadt
Auwald, Hauptallee und Lusthaus: Der Prater war das bevorzugte Motiv der Maler um Schindler und Tina Blau – und taucht in Leopoldstädter Wohnungen bis heute auf.
Der Prater, den Joseph II. 1766 öffentlich zugänglich machte, war für die Maler um Emil Jakob Schindler ein bevorzugtes Motiv: Auwald, Wiesen und Wasserläufe, die Hauptallee mit ihren Kastanien, das Lusthaus, das Isidore Canevale 1781–1783 an ihrem Ende errichtete. Das bekannteste Beispiel ist Tina Blaus Frühlingsbild aus dem Prater von 1882, heute im Belvedere. Wenige Jahre zuvor hatte die Weltausstellung von 1873 dasselbe Gelände belegt; die Maler suchten dagegen das Licht im Grünraum, nicht die Bauten.
Pratermotive gibt es in allen Qualitätsstufen: eigenhändige Ölbilder der Schindler-Schule, Aquarelle von Schülern, Bilder späterer Nachfolger und Kunstdrucke. Wir unterscheiden sie nach Malweise, Bildträger, Rahmen und Herkunft; Rückseiten mit Etiketten, Stempeln oder Widmungen sind dabei oft aufschlussreicher als die Signatur. In Wohnungen entlang der Praterstraße und der Taborstraße hängen Pratermotive oft neben gerahmten Fotografien und Ansichtskarten vom Riesenrad; wir übernehmen beides gemeinsam.
Stimmungsimpressionismus in anderen Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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