Stoffe der Wiener Werkstätte
Bedruckte Seiden-, Baumwoll- und Leinenstoffe der Stoffabteilung der Wiener Werkstätte ab 1910.
1910 richtete die Wiener Werkstätte eine eigene Abteilung für Stoffdruck ein, die bis zur Schließung 1932 eine große Zahl von Mustern in zahlreichen Farbvarianten herausbrachte. Entwerfer waren unter anderen Josef Hoffmann, Dagobert Peche, Carl Otto Czeschka, Eduard Josef Wimmer-Wisgrill, Mathilde Flögl, Maria Likarz, Felice Rix-Ueno, Hilda Jesser und Lotte Calm. Die Stoffe wurden im Handdruck mit Holzmodeln oder im Maschinendruck auf Seide, Baumwolle und Leinen ausgeführt und für Mode, Vorhänge, Möbelbezüge, Lampenschirme und Bucheinbände verwendet. Jedes Muster trug einen eigenen Namen.
Originale WW-Stoffe sind bei Museen und Sammlern sehr gesucht, auch als kleine Reste und Muster. Ausschlaggebend sind Entwerfer, Muster, Material, Druckqualität, Größe und Erhaltung. Die Webkante trägt oft den Schriftzug der Werkstätte. Weil viele Entwürfe später nachgedruckt wurden, auch von Backhausen, prüfen wir Stoffqualität, Druckart und Webkante. Kleidungsstücke, Kissen und Lampenschirme aus WW-Stoffen bewerten wir nach Stoff, Schnitt und Verarbeitung, auch wenn sie getragen sind.
Woran man es erkennt
- Stoffabteilung ab 1910
- Muster mit eigenen Namen
- Handdruck und Maschinendruck
- Schriftzug an der Webkante
- Abgrenzung zu Nachdrucken
Stoffe der Wiener Werkstätte verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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