Künstler: Secession
Elena Luksch-Makowsky
Malerin, Grafikerin, 1878–1967, St. Petersburg – Wien – Hamburg
Tochter des Hofmalers Konstantin Makowsky, Repin-Schülerin und einzige Künstlerin mit eigenem Secessionsmonogramm; ab 1907 in Hamburg.
Elena Makowsky wurde 1878 in St. Petersburg als Tochter des Hofmalers Konstantin Makowsky geboren, studierte 1894–1896 an der Petersburger Akademie bei Ilja Repin und 1898 an der Ažbe-Schule in München. 1900 heiratete sie den Wiener Bildhauer Richard Luksch und zog nach Wien. Ab 1900 stellte sie in der Secession aus, als einzige Künstlerin mit eigenem Secessionsmonogramm; 1905 verließ sie die Vereinigung mit der Klimt-Gruppe. 1907 übersiedelte die Familie nach Hamburg. Sie starb 1967 in Hamburg.
In der Wiener Zeit entstanden symbolistische Gemälde wie „Adolescentia“ (1903, Belvedere), das in der Secession neben einem Brunnen ihres Mannes Aufsehen erregte, dazu Bildnisse und Holzschnitte mit russischen Motiven. Für die Wiener Werkstätte schuf sie kleine Möbel und Treibarbeiten in Metall, zur Kunstschau 1908 steuerte sie eine Keramikfigur, einen Fächer und Illustrationen bei. In Hamburg entstand 1910 die Fayenceplastik „Frauenschicksal“ für den Stadtpark. Die Ehe wurde 1921 geschieden.
Arbeiten aus der Wiener Phase sind selten und kommen meist als Grafik vor: Holzschnitte und Seiten aus Ver Sacrum, deren Herkunft Falz, Seitenzahl und Rückseitentext verraten. Separat gedruckte Holzschnitte zeigen Prägung und breite Ränder. Metallarbeiten der Wiener Werkstätte tragen Werkstättenmarken. Gemälde und Zeichnungen sind über Ausstellungen der Secession und Hamburger Quellen nachzuweisen; Signatur und Monogramm werden mit gesicherten Arbeiten verglichen.
Epochen & Stile
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