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Material: Email, Steine & Schmuck

Saphir

Korund in Blau und vielen anderen Farben außer Rot, aus Kaschmir, Ceylon, Burma und Thailand, oft wärmebehandelt.

Saphir ist Korund in allen Farben außer Rot; im allgemeinen Sprachgebrauch meint man den blauen Saphir, gefärbt durch Eisen und Titan. Berühmt sind Saphire aus Kaschmir, deren Vorkommen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt und rasch erschöpft wurde, aus Sri Lanka, früher Ceylon, aus Myanmar, Thailand, Australien und Madagaskar. Gelbe, rosa und orangefarbene Varietäten heißen Fancy-Saphire, der orangerosa Padparadscha ist besonders gesucht. Synthetischer Saphir dient seit dem 20. Jahrhundert auch als kratzfestes Uhrglas.

Natürliche Saphire zeigen Farbzonen, Nadeleinschlüsse, die Seide genannt werden, und kleine Kristalle. Synthetische Saphire weisen gebogene Wachstumsstreifen und Bläschen auf. Wärmebehandlung ist üblich und oft nur im Labor nachweisbar. Blaues Glas und blauer Spinell wirken ähnlich; Spinell zeigt keine Farbzonen in Streifen. Australische Saphire wirken häufig dunkel und tintig. Für geübte Prüfer schaffen Refraktometer und Polariskop zusätzliche Klarheit. Sternsaphire zeigen einen sechsstrahligen Lichtstern.

Saphire werden nach Farbe, Reinheit, Herkunft, Gewicht und Behandlung bewertet; Kaschmir- und Burma-Saphire mit Zertifikat stehen an der Spitze. Synthetische Steine sind in Schmuck des 20. Jahrhunderts häufig. Im Schmuck des Art déco sitzen oft kalibrierte, kleine Saphire, die im Gesamtbild bewertet werden.

So prüfen Sie es

  • Farbzonen und Seide unter der Lupe
  • gebogene Streifen bei Synthesen
  • dunkle, tintige Töne bei australischen Steinen
  • Spinell ohne Farbstreifen
  • kalibrierte Steine im Art-déco-Schmuck

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.