Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
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Wiener Porzellanmanufaktur im 9. Bezirk, 1090 Wien

Wiener Porzellanmanufaktur in der Rossau: 1718 bis 1864

In der Rossau brannte die Wiener Porzellanmanufaktur ab 1718 Hartporzellan, bis sie 1864 schloss; die Porzellangasse erinnert an den Standort.

1718 erhielt Claudius Innocentius Du Paquier von Kaiser Karl VI. ein Privileg und brannte mit abgeworbenen Meissner Arbeitern als zweiter Betrieb Europas Hartporzellan. Die Manufaktur lag in der Rossau am Donaukanal, an die heute die Porzellangasse erinnert. 1744 übernahm der Staat unter Maria Theresia die verschuldete Firma; unter Direktor Konrad von Sorgenthal erlebte sie ab 1784 ihre bedeutendste Phase. Wachsende Konkurrenz böhmischer Fabriken führte 1864 zur Schließung durch Beschluss des Reichsrats. Gartenpalais Liechtenstein und Servitenkirche liegen in der Nachbarschaft.

Alt-Wiener Porzellan trägt den Bindenschild unter der Glasur, anfangs gemalt, ab 1827 gestempelt; ab 1784 kamen eingeprägte Jahreszahlen hinzu, zunächst zweistellig, ab 1800 dreistellig. Malernummern und Dreherzeichen ergänzen die Marke. Du-Paquier-Porzellan vor 1744 ist meist unmarkiert und sehr selten. Sorgenthal-Tassen mit Goldradierung und Ansichten, Biedermeier-Service und Figuren kommen aus Alsergrunder Haushalten, oft als Erbstücke. Wir prüfen Marke, Scherben, Malerei und Restaurierungen und unterscheiden Originale von späteren Fälschungen mit aufgemaltem Schild.

Sparten im 9. Bezirk

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.