Künstler: Musik (Autographen & Noten)
Franz Schubert
Komponist, 1797–1828, Wien
Komponist von über 600 Liedern, Symphonien und Kammermusik; geboren am Himmelpfortgrund, gestorben in der Kettenbrückengasse.
Franz Schubert kam 1797 im Haus Nußdorfer Straße 54 am Himmelpfortgrund als Sohn eines Schullehrers zur Welt. Er sang als Sängerknabe in der Hofkapelle, besuchte das Stadtkonvikt und erhielt Unterricht bei Antonio Salieri. Nach Jahren als Hilfslehrer lebte er ab 1818 meist ohne feste Anstellung, unterstützt von Freunden wie Franz von Schober, Joseph von Spaun und Moritz von Schwind. Er starb 1828 in der Wohnung seines Bruders Ferdinand.
Schubert schrieb über 600 Lieder, darunter „Gretchen am Spinnrade“ (1814), „Erlkönig“ (1815) und die Zyklen „Die schöne Müllerin“ und „Winterreise“, dazu Symphonien, Klaviersonaten, Kammermusik und Messen. Als op. 1 erschien 1821 der „Erlkönig“ bei Cappi & Diabelli, auf Kosten seiner Freunde gedruckt. Die Schubertiaden im Freundeskreis hielt Moritz von Schwind später in einer Sepiazeichnung fest; Leopold Kupelwieser zeichnete und aquarellierte Szenen aus dem Kreis.
Autographe Schuberts sind selten und liegen meist in Bibliotheken; im Handel erscheinen vereinzelt Blätter und Briefe, häufiger Erstdrucke bei Cappi & Diabelli, Sauer & Leidesdorf und Tobias Haslinger sowie Porträtgrafik nach Wilhelm August Rieder und Josef Kriehuber. Bestimmt werden die Werke nach dem Deutsch-Verzeichnis, das Otto Erich Deutsch 1951 veröffentlichte. Viele Drucke erschienen erst nach seinem Tod bei Diabelli; Titelauflagen von denselben Platten unterscheiden sich in Verlagsadresse und Titelgestaltung.
Epochen & Stile
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Wieden
Starb 1828 in der Wohnung seines Bruders Ferdinand in der Kettenbrückengasse 6.
Alsergrund
Kam 1797 im Haus Nußdorfer Straße 54 am Himmelpfortgrund zur Welt.
Simmering
1888 neben Beethoven in ein Ehrengrab am Zentralfriedhof überführt.
Währing
Wurde 1828 neben Beethoven auf dem Währinger Ortsfriedhof bestattet.
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