Margarete Schütte-Lihotzky im 5. Bezirk, 1050 Wien
Schütte-Lihotzky in Margareten: die Wohnung in der Franzensgasse
In der Franzensgasse 16 lebte die Architektin über Jahrzehnte bis zu ihrem Tod im Jänner 2000; die Wohnung ist heute Gedenkraum.
Margarete Schütte-Lihotzky starb im Jänner 2000, kurz vor ihrem 103. Geburtstag; ihre langjährige Wohnung in der Franzensgasse 16 ist heute Gedenkraum des Margarete Schütte-Lihotzky Zentrums. Margareten passt zu ihrer Biografie: Am Gürtel stehen die Gemeindebauten der 1920er-Jahre, Hubert Gessners Reumannhof, der Metzleinstaler Hof als einer der frühesten Bauten des Roten Wien, Peter Behrens’ Franz-Domes-Hof. Den sozialen Wohnbau hatte sie früh begleitet, nach dem Ersten Weltkrieg in der Siedlerbewegung, zeitweise mit Adolf Loos.
Margaretner Wohnungen bewahren oft Kredenzen und Küchenkästen der Nachkriegszeit, SW-Möbel, Lilien-Geschirr und Pressglas – genau die Alltagsdinge, deren Gestaltung Schütte-Lihotzky beschäftigte. Für Sammler zählen Küchenmöbel der Zwischenkriegszeit, Publikationen zur Wohnreform, Fotos und Pläne aus dem Umfeld des Roten Wien. Wir prüfen Möbel auf Konstruktion und Originalzustand, Druckwerke auf Ausgabe und Vollständigkeit. Auch das Kellerabteil nehmen wir mit auf; Restbestände übernimmt auf Wunsch unsere Schwesterseite.
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