Margarete Schütte-Lihotzky im 13. Bezirk, 1130 Wien
Margarete Schütte-Lihotzky in Hietzing: Häuser der Werkbundsiedlung
1932 baute die Erfinderin der Frankfurter Küche zwei Reihenhäuser der Wiener Werkbundsiedlung – kleine Häuser mit genau durchdachtem Grundriss.
70 Häuser zählte die Werkbundsiedlung, als sie 1932 eröffnete; die Gesamtplanung lag bei Josef Frank, Beiträge kamen unter anderem von Neutra, Rietveld, Häring und Loos. Margarete Schütte-Lihotzky, als erste Frau Architekturstudentin an der Kunstgewerbeschule in der Klasse Oskar Strnads, steuerte zwei Reihenhäuser bei. Den Entwurf lieferte sie aus der Sowjetunion, wohin sie 1930 mit Ernst Mays Gruppe gegangen war; in Frankfurt hatte sie 1926 die Frankfurter Küche entwickelt. Ihr Lehrer Strnad baute in derselben Siedlung ein Doppelhaus.
Die Häuser der Werkbundsiedlung wurden 1932 möbliert ausgestellt. Sammler suchen Möbel von Haus & Garten und anderen Wiener Firmen der Zwischenkriegszeit, Kataloge und Führer der Werkbundausstellung, Fotografien und Pläne. Von Schütte-Lihotzky selbst sind Publikationen, Entwürfe und Elemente der Frankfurter Küche gefragt, die allerdings meist aus Frankfurt stammen. Wir prüfen Konstruktion, Material und Dokumente; Hietzinger Häuser mit Dachboden, Keller und Gartenhaus besichtigen wir kostenlos.
Sparten im 13. Bezirk
Margarete Schütte-Lihotzky in anderen Bezirken
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