Dagobert Peche im 7. Bezirk, 1070 Wien
Dagobert Peche in Neubau: der späte Stil der Wiener Werkstätte
Ab 1915 entwarf Dagobert Peche für die Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse und gab ihr den späten, ornamentalen Stil – in Silber, Holz und Papier.
Die Wiener Werkstätte hatte ihren Sitz in der Neustiftgasse 32–34, mitten im Handwerksbezirk Neubau, wo nach dem Niedergang der Seidenweberei am Schottenfeld Silberschmiede, Drucker und Tischler in die Höfe gezogen waren. 1915 holte Josef Hoffmann Dagobert Peche in den Betrieb. Peche hatte an der Akademie bei Friedrich Ohmann studiert und in England die Zeichnungen Aubrey Beardsleys kennengelernt; der geometrischen Frühzeit der Werkstätte setzte er üppiges Ornament entgegen. Im Krieg leitete er die Zürcher Filiale, 1920 kehrte er nach Wien zurück.
Spitze Blätter, Ranken, Fächer und Fransen kennzeichnen seine Entwürfe für Silber, Messing, vergoldetes Holz, Tapeten und Spitzen. Arbeiten tragen die Werkstättenmarke „WW“ und häufig ein Entwerfermonogramm; bei Silber kommen Feingehaltspunze und Meistermarke hinzu, die wir einzeln prüfen. Wir kaufen Metall, Schmuck, Holzobjekte und Papierarbeiten. Das Möbelmuseum Wien in der Andreasgasse und die Bestände des MAK dienen beim Vergleich von Formen als Referenz.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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