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Material: Email, Steine & Schmuck

Smaragd

Grüner Beryll, gefärbt durch Chrom und Vanadium, mit typischen Einschlüssen und häufig mit Öl oder Harz behandelt.

Der Smaragd ist eine grüne Varietät des Minerals Beryll, gefärbt durch Spuren von Chrom und Vanadium. Die berühmtesten Lagerstätten liegen in Kolumbien, um Muzo und Chivor, weitere in Sambia, Brasilien und Afghanistan. Spanische Eroberer brachten im 16. Jahrhundert kolumbianische Smaragde nach Europa und Indien. Nahezu alle Smaragde enthalten Einschlüsse, die Juweliere als Jardin bezeichnen. Seit langem werden Risse mit Öl oder Kunstharz gefüllt, um die Klarheit zu verbessern.

Smaragde zeigen ein sattes Grün mit sichtbaren Einschlüssen, die unter der Lupe als Schleier, Kristalle oder Risse erscheinen. Ein vollkommen klarer, tiefgrüner Stein ist verdächtig und kann synthetisch sein. Synthetische Smaragde werden seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hergestellt. Dubletten aus zwei Teilen mit grüner Kittschicht, im Handel als Soudé-Smaragde bekannt, verraten sich seitlich an der Trennfuge. Grünes Glas zeigt runde Bläschen. Die Behandlung mit Öl ist üblich, sollte aber im Zertifikat stehen.

Smaragde werden nach Farbe, Reinheit, Gewicht und Behandlung bewertet. Steine aus Kolumbien mit geringer Behandlung erzielen besondere Aufmerksamkeit, wenn ein Zertifikat vorliegt. Ultraschallreinigung und Hitze können Füllungen lösen, deshalb gehören Smaragdringe nicht ins Ultraschallbad. In altem Schmuck sind Smaragde häufig durch Glas ersetzt.

So prüfen Sie es

  • sattes Grün mit Einschlüssen
  • Jardin unter der Lupe
  • Trennfuge bei Dubletten
  • runde Bläschen bei Glas
  • verdächtig klare, tiefgrüne Steine

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.