Kaiser Ferdinands-Nordbahn im 2. Bezirk, 1020 Wien
Kaiser Ferdinands-Nordbahn am Praterstern: der Nordbahnhof
Mit dem Endbahnhof am Praterstern machte die Kaiser Ferdinands-Nordbahn die Leopoldstadt zum Tor nach Mähren und Galizien.
Am Praterstern lag der Nordbahnhof der Kaiser Ferdinands-Nordbahn, finanziert vom Bankhaus Salomon Rothschild und 1836 mit dem Privileg für eine Bahn nach Galizien ausgestattet. 1838 erreichte die Bahn Wien, 1839 Brünn, später Krakau und Ostrau. Der Bahnhof brachte Zuwanderer aus Mähren und Galizien in die Leopoldstadt und beschleunigte das Wachstum des Bezirks bis zur Weltausstellung 1873. 1906 wurde die Gesellschaft verstaatlicht; auf dem früheren Bahngelände entstand in den letzten Jahrzehnten das Nordbahnviertel.
Zur Nordbahn sammeln Eisenbahnfreunde Aktien und Kupons, Fahrpläne, Lithografien des Nordbahnhofs und frühe Fotografien. Aktien der Gründerzeit zeigen Unterschriften der Direktion und fortlaufende Nummern; wir prüfen Druck, Papier und Entwertung. Lithografien bewerten wir nach Zustand des Abzugs und Kolorit. Aus Altbauwohnungen an Praterstraße und Taborstraße, in denen Familien seit Generationen leben, kommen solche Stücke oft zusammen mit Ansichtskarten von Prater und Riesenrad.
Kaiser Ferdinands-Nordbahn in anderen Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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