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Symbolismus im 3. Bezirk, 1030 Wien

Symbolismus im Belvedere: Klimts Judith und ihr Umkreis

Klimts „Judith“ (1901) im Oberen Belvedere zeigt den Wiener Symbolismus in Gold und Ornament; im Handel zirkulieren vor allem Zeichnungen, Grafik und Lichtdrucke.

Klimts „Judith“ von 1901 hängt im Oberen Belvedere, zusammen mit weiteren Bildern des Wiener Symbolismus. Das Gemälde verbindet die biblische Heldin mit der Femme fatale der Jahrhundertwende, Goldgrund und flächiges Ornament rahmen das Gesicht. Dass Prinz Eugens Sommerschloss am Rennweg zum Ort der Moderne wurde, geht auf die Moderne Galerie zurück, die 1903 im Unteren Belvedere eröffnete. Hildebrandts Barockbau und Klimts Gold stehen seither in einem Haus.

Gemälde Klimts sind außerhalb von Museen und großen Auktionen kaum zu finden, sein Umkreis dagegen schon: Zeichnungen, Druckgrafik, Ver Sacrum-Beilagen, Reproduktionen der Zeit und Arbeiten von Zeitgenossen mit verwandten Motiven. Lichtdrucke nach Klimt, etwa aus der Mappe „Das Werk Gustav Klimts“ der Galerie Miethke, sind verbreitet und von Originalen zu unterscheiden; die Lupe zeigt Raster oder Kornstruktur. Bei Zeichnungen prüfen wir Strich und Papier und klären, wem das Blatt zwischen 1938 und 1945 gehörte.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.