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Jugendstil & Wiener Werkstätte

Silberarbeiten der Wiener Werkstätte

Getriebene und geschmiedete Silberobjekte nach Hoffmann, Moser, Czeschka und Peche.

Die Silberwerkstatt war von Beginn an ein Kern der Wiener Werkstätte. Nach Entwürfen von Josef Hoffmann und Koloman Moser entstanden Tee- und Kaffeeservice, Vasen, Becher, Dosen, Leuchter, Tafelaufsätze und Besteck in strengen, geometrischen Formen mit sichtbarem Hammerschlag, oft mit Halbedelsteinen, Email oder Griffen aus Ebenholz und Elfenbein. Carl Otto Czeschka entwarf ornamentale Stücke, Dagobert Peche ab 1915 verspielte, blattförmig gegliederte Gefäße. Ausgeführt wurden die Arbeiten von Silberschmieden, deren Meistermonogramme neben dem Zeichen des Entwerfers stehen.

Silber der Wiener Werkstätte gehört zu den gesuchtesten Bereichen des österreichischen Kunsthandwerks. Bewertet werden Entwerfer, Modell, Entstehungszeit, Erhaltung und Marken: WW-Monogramm, Rosenmarke, Entwerfer- und Meistermonogramm sowie der Dianakopf mit Feingehaltsziffer. Nachpolierte Oberflächen, Dellen und ersetzte Griffe mindern. Fälschungen mit nachträglich eingeschlagenen Marken sind verbreitet. Teile mit Elfenbeingriffen unterliegen den Handelsbeschränkungen für Elfenbein. Vollständige Service sind selten und besonders gefragt. Fotos aller Punzen sind für die Ersteinschätzung unverzichtbar.

Woran man es erkennt

  • WW-Monogramm und Rosenmarke
  • Meistermonogramme
  • Originaler Hammerschlag
  • Elfenbeingriffe nur mit Nachweis
  • Vollständige Service

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.