Die Neue Sachlichkeit setzte nach dem Expressionismus auf genaue Zeichnung, glatte Oberflächen und ein kühles Licht. In Österreich malte Franz Sedlacek, im Hauptberuf Chemiker am Technischen Museum, unheimliche Landschaften und Gespensterszenen zwischen Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Rudolf Wacker in Bregenz schuf Stillleben mit Puppen, Kakteen und Spielzeug von beklemmender Präsenz, Sergius Pauser Bildnisse und Stadtansichten, Karl Hauk und Herbert Ploberger figurative Bilder und Stillleben mit präziser Linienführung. Der Hagenbund bot vielen dieser Maler ein Forum.
Als Sammelgebiet ist die Neue Sachlichkeit gesucht, das Werk vieler Maler aber schmal: Sedlacek gilt seit 1945 als verschollen, Wacker starb 1939, Ploberger arbeitete später vor allem als Ausstatter für den Film. Gemälde dieser Künstler sind selten und werden mit Werkverzeichnissen und Ausstellungsnachweisen geprüft. Glatte Malflächen zeigen jede Beschädigung, besonders Kratzer und Retuschen. Zeichnungen und Studien zu bekannten Bildern sind ebenfalls gefragt.
Woran man es erkennt
- Schmales Werk
- Glatte, empfindliche Oberflächen
- Studien zu bekannten Bildern
- Werkverzeichnisse und Ausstellungen
Künstler & Entwerfer
Österreichische Neue Sachlichkeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
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