Gemälde aus dem Umkreis der Wiener Secession
Landschaften, Interieurs und Bildnisse der Secessionisten um Gustav Klimt und Carl Moll.
Neben Gustav Klimt bestimmten zahlreiche Maler das Bild der frühen Secession: Carl Moll malte lichte Interieurs seines Hauses auf der Hohen Warte und Landschaften, Max Kurzweil Frauenbildnisse und bretonische Küsten, Wilhelm List und Ernst Stöhr symbolistische Figurenbilder, Josef Engelhart Wiener Szenen. Ferdinand Andri und Rudolf Jettmar arbeiteten zwischen Monumentalmalerei und Grafik, Broncia Koller-Pinell malte Bildnisse und Stillleben in flächiger Farbigkeit. Typisch sind quadratische Formate, die Klimt ab etwa 1898 für seine Landschaften wählte und die viele Kollegen übernahmen.
Klimts eigene Gemälde sind in Privatbesitz äußerst selten; häufiger begegnen Arbeiten seines Umkreises, die nach Motiv, Malweise und Ausstellungsnachweis eingeordnet werden. Die Kataloge der Secessionsausstellungen ab 1898 verzeichnen viele Bilder mit Titel und Nummer. Molls Landschaften und Interieurs sind gefragt, ebenso Kurzweils Bildnisse. Die flächige Malweise auf grober Leinwand ist empfindlich gegen Abrieb und Druckstellen. Originale Rahmen aus dem Secessionskreis erhöhen den Wert.
Woran man es erkennt
- Quadratische Formate
- Kataloge der Secessionsausstellungen
- Interieurs und Landschaften Molls
- Abrieb auf grober Leinwand
- Originale Rahmen
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