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Wiener Bronzen

Figuren mit Bein- und Elfenbeinteilen

Bronzefiguren mit Gesichtern und Händen aus Bein oder Elfenbein von Peter Tereszczuk, Carl Kauba und anderen.

Einige Wiener Werkstätten kombinierten Bronze mit geschnitzten Teilen aus Elfenbein oder Bein, vor allem für Gesichter, Hände und Arme. Peter Tereszczuk schuf um 1900 Damenfiguren, Kinder und Allegorien im Jugendstil mit solchen Applikationen, oft auf Sockeln aus Marmor oder Onyx, dazu Schalen und Ziergerät. Carl Kauba setzte Bein und Elfenbein bei Figuren aus dem Wilden Westen und bei Damenfiguren ein. Bein, aus Knochen gewonnen, diente als günstigerer Ersatz und ist an kleinen dunklen Poren und Strichen erkennbar.

Seit 19. Jänner 2022 gelten für Elfenbein strenge EU-Handelsregeln; Figuren mit Elfenbeinteilen werden nur angekauft, wenn eine gesetzliche Ausnahme greift und die nötigen Nachweise vorliegen. Teile aus Bein oder Kunststoff unterliegen diesen Regeln nicht, die Bestimmung des Materials steht daher am Anfang. Bewertet werden Bildhauer, Ausführung und Erhaltung. Risse im Elfenbein und abgebrochene Finger sind häufig. Nachgüsse verwenden meist Kunstharz. Nahaufnahmen der Applikationen helfen bei der Vorprüfung.

Woran man es erkennt

  • Bein an dunklen Poren erkennbar
  • Elfenbein nur mit Nachweis
  • Kunstharz bei Nachgüssen
  • Nahaufnahmen der Applikationen

Hersteller

Künstler & Entwerfer

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.