Material: Punzen & Marken
Österreichische Feingehaltspunzen 1922 und 1937
Amtliche Punzen der Ersten Republik: 1922 lösten sie den Dianakopf ab, 1937 folgte eine neue Punzenreihe.
Nach dem Ende der Monarchie verloren die alten Punzen ihre Grundlage. 1922 führte die Republik Österreich neue amtliche Feingehaltspunzen für Gold und Silber ein, die den Dianakopf und die Goldpunzen der Monarchie ablösten. 1937 wurde die Punzierung erneut umgestellt. Beide Reihen verbinden ein Bildzeichen mit einer Angabe des Feingehalts und unterscheiden sich in Motiv und Umriss deutlich von den Punzen der Kaiserzeit.
Ein österreichisches Silberstück mit Wiener Herstellerzeichen, aber ohne Dianakopf stammt häufig aus der Zeit nach 1922. Für die genaue Zuordnung zur Reihe von 1922 oder 1937 ist der Abgleich mit einem Punzenverzeichnis nötig. Die Lupe zeigt Motiv, Umrandung und Ziffern; Stil, Herstellerzeichen und Gravuren grenzen das Entstehungsjahrzehnt weiter ein, etwa bei Arbeiten im Stil des Art déco. Herstellerzeichen bekannter Wiener Firmen sind in Punzenlexika verzeichnet.
Die Grenze 1922 ist für Sammler wichtig: Silber der Wiener Werkstätte mit Dianakopf entstand davor, solches mit Republikpunze danach. Fälschungen kombinieren mitunter Marken, die zeitlich nicht zusammenpassen, etwa WW-Marken mit einer Punze der Reihe von 1937, die erst nach der Auflösung der Wiener Werkstätte 1932 eingeführt wurde.
So prüfen Sie es
- österreichisches Herstellerzeichen ohne Dianakopf
- Bildzeichen mit Feingehaltsangabe
- Abgleich mit Punzenverzeichnis
- Stilmerkmale der Zwischenkriegszeit
- zeitlich stimmige Kombination der Marken
Österreichische Feingehaltspunzen 1922 und 1937 verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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- WW-Monogramm
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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