Michael Haberlandt im 8. Bezirk, 1080 Wien
Michael Haberlandt in der Josefstadt: das Palais Schönborn
Das Museum für Volkskunde, das Haberlandt 1895 gründete, zog 1917 in Hildebrandts Palais Schönborn in der Laudongasse.
Das Palais Schönborn in der Laudongasse entstand 1706 bis 1711 nach Plänen Hildebrandts als Gartenpalais vor der Stadt; der Schönbornpark erinnert an diesen Garten. 1917 zog hier das Museum für Volkskunde ein, das Michael Haberlandt 1895 gegründet hatte, ein Jahr nach dem Verein für österreichische Volkskunde, den er mit Wilhelm Hein ins Leben rief. Haberlandt kam von der ethnographischen Sammlung des Naturhistorischen Hofmuseums; sein Sohn Arthur übernahm später die Leitung. In der Nachbarschaft liegen die Biedermeierhäuser der Langen Gasse und das Piaristenviertel.
An den Beständen des Volkskundemuseums lässt sich Volkskunst in Wien am besten messen: bemalte Truhen und Kästen, Hinterglasbilder, Krippen, Keramik, Trachtenteile und Andachtsgegenstände. Wir prüfen bei Möbeln Holz, Bemalung und Überarbeitungen, bei Hinterglasbildern Malschicht, Glas und Rahmen, bei Krippenfiguren Material und Fassung. Spätere Nachbildungen sind häufig und haben eigenen Wert. Josefstädter Wohnungen mit gewachsenen Sammlungen besichtigen wir kostenlos; Bilder von Front und Rückwand helfen vorab.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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