Hans Makart im 11. Bezirk, 1110 Wien
Hans Makart am Zentralfriedhof: das Grab in Simmering
Hans Makart, 1884 in Wien gestorben, fand sein Grab auf dem Zentralfriedhof, der zehn Jahre zuvor eröffnet worden war.
Der Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet, zehn Jahre vor Makarts Tod; der Maler fand hier sein Grab. Simmering war damals ein Dorf vor der Stadt, das sich mit Friedhof, Gaswerk und Maschinenfabriken rasch veränderte; Steinmetze, Bildhauer und Gärtnereien ließen sich entlang der Simmeringer Hauptstraße nieder. Die Gruftanlagen der Alten Arkaden, mit Mosaiken und Bronzen des Historismus, zeigen jene Prachtentfaltung, für die Makarts Name stand; Grabmäler von Viktor Tilgner und Edmund Hellmer dienen als Vergleich für die Bildhauerei der Zeit.
Rund um den Zentralfriedhof arbeiteten Werkstätten für Grabplastik, Gipsmodelle und Kleinbronzen; in Simmeringer Verlassenschaften finden sich davon Spuren, dazu Trauerschmuck, Sterbebilder und Andachtsgegenstände. Für Makart selbst sind Gemälde, Ölskizzen und Fotografien seines Festzugs von 1879 relevant, außerdem Möbel im Makartstil. Echtheit prüfen wir an Signatur, Malgrund und Provenienz, denn Reproduktionen sind häufig. Bei Hausbeständen in Altsimmering und Kaiserebersdorf sehen wir uns den gesamten Hausrat an.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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