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Künstler: Impressionismus

Claude Monet

Maler, 1840–1926, Paris – Le Havre – Giverny

Französischer Impressionist, dessen Bild „Impression, soleil levant“ der Bewegung den Namen gab; Originale sind im Wiener Privatbesitz sehr selten.

Claude Monet wuchs in Le Havre auf, wo ihn Eugène Boudin zur Freilichtmalerei brachte. In Paris lernte er Renoir, Sisley und Bazille kennen. Sein Bild „Impression, soleil levant“, 1874 in der ersten Gruppenausstellung gezeigt, gab den Impressionisten ihren Namen. Ab 1883 lebte er in Giverny, wo er Garten und Seerosenteich anlegte. Er starb 1926 in Giverny. Die Albertina zeigt Werke Monets in der Sammlung Batliner.

Monet malte Landschaften, Küsten, Bahnhöfe, Flussufer und Gärten im Freien, mit kurzen, nebeneinandergesetzten Farbstrichen. Ab den 1890er-Jahren arbeitete er in Serien: Getreideschober, Pappeln, die Kathedrale von Rouen, das Londoner Parlament, die Seerosen. Er malte dasselbe Motiv zu unterschiedlichen Tageszeiten und Witterungen. Druckgrafik hinterließ er kaum. Er malte in Öl auf Leinwand, mit dicken, sichtbaren Pinselstrichen; die späten Seerosenbilder erreichen Formate von mehreren Metern Breite.

Monet signierte meist mit „Claude Monet“ und Jahreszahl. Gemälde von ihm in österreichischem Privatbesitz sind sehr selten; was im Haushalt auftaucht, sind fast immer Kunstdrucke, Plakate, Faksimiles oder Kopien. Das Werkverzeichnis von Daniel Wildenstein und das Wildenstein Plattner Institute sind maßgeblich. Ohne Aufnahme oder Bestätigung dort ist ein Gemälde nicht als Monet handelbar.

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