Albin Egger-Lienz im 3. Bezirk, 1030 Wien
Albin Egger-Lienz im Arsenal: Den Namenlosen 1914
„Den Namenlosen 1914“ hängt im Heeresgeschichtlichen Museum im Arsenal – Maßstab für einen Maler, dessen Motive häufig gefälscht werden.
Im Heeresgeschichtlichen Museum im Arsenal hängt Albin Egger-Lienz’ „Den Namenlosen 1914“ von 1916: eine Reihe vorwärts gebeugter Soldaten, ohne Gesichter, ohne Heldenpose. Egger-Lienz war im selben Jahr als Kriegsmaler an der Südfront. Die Anlage des Arsenals, ab 1849 als befestigter Militärkomplex hochgezogen, beherbergt das Museum in einem Bau, den Hansen und Förster im Stil des romantischen Historismus entwarfen. Für die Bestimmung von Kriegsbildern, Uniformdarstellungen und Grafik dieser Zeit ist das Haus die erste Vergleichssammlung der Stadt.
Egger-Lienz gehört zu den häufig gefälschten österreichischen Malern; Motive wie Sämann, Bergmäher oder Totentanz kursieren in vielen Varianten. Echte Bilder zeigen einen pastosen, gebauten Farbauftrag und eine reduzierte, erdige Palette; Signatur, Leinwand, Rahmen und Ausstellungsgeschichte müssen zusammenpassen. Bei Zuschreibungen ziehen wir das Werkverzeichnis heran. Aus Offiziers- und Beamtenhaushalten der Landstraße kommen außerdem Kriegsgrafik und Mappenwerke aus dem Ersten Weltkrieg.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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