Wiener Secession im 3. Bezirk, 1030 Wien
Wiener Secession im Belvedere: Klimts Kuss und die Kunstschau
Klimts „Kuss“ im Belvedere war 1908 auf der Kunstschau zu sehen – auf dem Gelände des späteren Konzerthauses, ebenfalls in der Landstraße.
Klimts „Kuss“ hängt im Oberen Belvedere; das Bild war 1908 auf der Kunstschau zu sehen und wurde noch im selben Jahr vom Staat erworben. Die Kunstschau der Klimt-Gruppe, die drei Jahre zuvor die Secession verlassen hatte, fand auf dem Areal statt, auf dem 1913 das Konzerthaus eröffnet wurde – ebenfalls im 3. Bezirk. Das Belvedere zeigt daneben Werke weiterer Secessionisten wie Carl Moll und Koloman Moser.
Klimt ist im Handel vor allem mit Reproduktionen präsent; echte Werke aus Privatbesitz sind fast immer Zeichnungen, meist Bleistift auf Packpapier oder Japanpapier, mit Figurenstudien. Für Secessionisten der zweiten Reihe – Adolf Böhm, Alfred Roller, Carl Moll, Ferdinand Andri – gibt es einen breiteren Markt mit Gemälden, Grafik und Plakaten. Zuschreibungen prüfen wir anhand von Werkverzeichnissen, Ausstellungsetiketten und der Herkunftsgeschichte seit 1938.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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