Westernfiguren
Reiter, Krieger, Häuptlinge und Cowboys aus der Werkstatt Carl Kauba und ihrem Umfeld.
Für den amerikanischen Markt schuf die Werkstatt Carl Kauba ab etwa 1890 Figuren aus dem Wilden Westen: berittene Krieger mit Bogen und Speer, Häuptlinge mit Federschmuck, Jäger und Trapper, Cowboys mit Lasso, Bisons und Pferde. Die Figuren sind kräftig bemalt, mit gemusterten Decken und Federn, manche mit Teilen aus Elfenbein oder Bein für die Gesichter. Auch Bergman und andere Werkstätten fertigten solche Motive. Die Darstellung folgt den romantischen Vorstellungen der Zeit, nicht ethnografischer Genauigkeit. Größere Reitergruppen stehen auf Sockeln aus Marmor oder Onyx.
Kauba-Bronzen gehören zu den gesuchtesten Wiener Bronzen, besonders Reiter und große Gruppen. Die Signatur „C. Kauba“ oder „Kauba“ ist häufig, wurde aber auch nachträglich in Nachgüsse eingeschlagen. Bewertet werden Gussqualität, Bemalung der Decken und des Federschmucks, Größe und Erhaltung. Abgebrochene Speere, Bögen und Federn sind häufig. Teile aus Elfenbein unterliegen den Handelsbeschränkungen. Herkunftsnachweise aus amerikanischem Besitz sind nicht ungewöhnlich. Gruppen auf Onyxsockeln werden mit Sockel bewertet.
Woran man es erkennt
- Signatur „C. Kauba“
- Bemalte Decken und Federn
- Abgebrochene Waffen
- Elfenbein nur mit Nachweis
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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