Otto Ernst Schweizer im 2. Bezirk, 1020 Wien
Otto Ernst Schweizer in der Leopoldstadt: das Praterstadion
1929–1931 baute der Architekt aus dem Nürnberger Hochbauamt das Wiener Praterstadion, eröffnet zur Arbeiter-Olympiade 1931 – heute Ernst-Happel-Stadion.
Otto Ernst Schweizer hatte im Hochbauamt Nürnberg 1928 ein Stadion gebaut, als Wien ihn für das Praterstadion gewann. Die Anlage entstand 1929 bis 1931 im Prater, in der Nachbarschaft von Krieau und Hauptallee, und wurde zur zweiten Arbeiter-Olympiade 1931 eröffnet, einem Großereignis des Roten Wien. Seit 1992 trägt sie den Namen Ernst Happels. Der Prater war schon zuvor Schauplatz großer Ereignisse gewesen, von der Weltausstellung 1873 bis zum Riesenrad. 1930 ging Schweizer als Professor nach Karlsruhe, wo er bis 1960 lehrte.
Das Stadion schuf ein eigenes Sammelgebiet: Programme und Abzeichen der Arbeiter-Olympiade 1931, Eintrittskarten, Fotografien und Ansichtskarten, später Fußball-Memorabilia von Länderspielen und Europacupabenden. Wir prüfen Druck, Papier und Erhaltung, bei Abzeichen Material und Hersteller, bei Trikots und Bällen Herkunftsnachweise. Aus Leopoldstädter Haushalten mit Bezug zu Sport und Arbeiterbewegung können ganze Sammlungen stammen. Fotos per WhatsApp genügen vorab; die Besichtigung ist kostenlos.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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