Karl Schwanzer im 3. Bezirk, 1030 Wien
Schwanzer in der Landstraße: vom Expo-Pavillon zum 20er Haus
Den Österreich-Pavillon der Brüsseler Weltausstellung 1958 errichtete man 1962 im Schweizergarten neu – als Museum des 20. Jahrhunderts, heute Belvedere 21.
Karl Schwanzer entwarf für die Expo 58 in Brüssel den österreichischen Pavillon, eine Stahlkonstruktion, die sich zerlegen und andernorts wieder aufbauen ließ. Im Schweizergarten wiedererrichtet, nahm das Museum des 20. Jahrhunderts den Bau 1962 in Betrieb; die Wiener nannten ihn bald 20er Haus. Heute heißt das Gebäude Belvedere 21 und gehört mit Oberem und Unterem Belvedere zum Museumsbestand des Bezirks. Gleich daneben liegt das Arsenal mit dem Heeresgeschichtlichen Museum, im Garten stehen Arbeiten von Manfred Wakolbinger und Lois Weinberger.
Schwanzer gründete das Österreichische Institut für Formgebung mit und entwarf neben Bauten auch Ausstellungen und Einrichtungen. Im Handel begegnen Möbel aus seinen Ausstattungen, Plakate und Kataloge, die das 20er Haus in den 1960er-Jahren herausgab, sowie Druckwerke zur Expo 58. Kataloge mit Originalumschlag, Plakate in Erstauflage und Möbel mit nachweisbarer Herkunft aus einem Schwanzer-Bau werden gesammelt. Design des 20. Jahrhunderts aus Wohnungen im Botschaftsviertel und am Rennweg bewerten wir nach Fotos.
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