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Fritz Waerndorfer im 7. Bezirk, 1070 Wien

Fritz Waerndorfer und die Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse

Als Mitbegründer finanzierte Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte von 1903 bis 1914 – Silberschmiede, Buchbinder und Tischler in der Neustiftgasse.

1903 gründeten Josef Hoffmann, Koloman Moser und der Textilindustrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte. Waerndorfer, aus einer Familie von Baumwollindustriellen, hatte auf Reisen nach Großbritannien die Arts-and-Crafts-Bewegung und Charles Rennie Mackintosh kennengelernt. Nach den Anfängen in der Heumühlgasse auf der Wieden arbeiteten Silberschmiede, Buchbinder, Tischler und Lederarbeiter in der Neustiftgasse 32–34. Waerndorfer trug die Verluste über ein Jahrzehnt; 1914 schied er aus und wanderte in die USA aus, wo er 1939 starb.

Arbeiten der Werkstätte tragen eine Kombination von Zeichen: die Marke „WW“, oft die Rosenmarke, das Monogramm des Entwerfers und jenes des ausführenden Handwerkers, bei Silber dazu die amtliche Punze. Fehlende oder nicht zusammenpassende Zeichen sind ein Warnsignal, denn Fälschungen sind zahlreich. Wir kaufen Silber, Metall, Leder und Bucheinbände und prüfen jedes Zeichen einzeln. Familien in Neubau besitzen daneben oft Familienbestecke aus der Silbermanufaktur Jarosinski & Vaugoin in der Zieglergasse.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.