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Ferdinand Porsche im 9. Bezirk, 1090 Wien

Ferdinand Porsche am Alsergrund: der Lohner-Porsche von 1900

Bei der Hofwagenfabrik Jacob Lohner & Co. in der Porzellangasse entwickelte Ferdinand Porsche den Lohner-Porsche, gezeigt auf der Pariser Weltausstellung 1900.

Die Porzellangasse verdankt ihren Namen der Manufaktur, die ab 1718 in der Rossau produzierte; um 1900 saß hier die Hofwagenfabrik Jacob Lohner & Co. Ferdinand Porsche, 1875 im nordböhmischen Maffersdorf geboren, war 1893 nach Wien gekommen, arbeitete bei der Elektrofirma Béla Egger und hörte Vorlesungen an der Technischen Hochschule. Bei Lohner konstruierte er einen Elektrowagen mit Radnabenmotoren, der als Lohner-Porsche 1900 in Paris Aufsehen erregte. 1906 wechselte er als technischer Direktor zu Austro-Daimler nach Wiener Neustadt.

Automobilia und Dokumente des Wagenbaus sind am Alsergrund ein eigenes Fundgebiet: Prospekte, Typenschilder, Werkfotos, Kutschenlaternen und Firmenschriften der Hofwagenfabrik. Viele Prospekte wurden später nachgedruckt; Papier, Druckverfahren und Druckvermerk zeigen, was zeitgenössisch ist. Wir kaufen solche Stücke ebenso wie klassische Fahrzeuge und Teile. Gründerzeitwohnungen um Porzellangasse und Liechtensteinstraße besichtigen wir kostenlos, auch wenn die Bestände in einem Kellerabteil liegen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.