Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
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Neue Sachlichkeit im 3. Bezirk, 1030 Wien

Neue Sachlichkeit auf der Landstraße: Schatz, Pauser und Wacker

Hartlaubs Mannheimer Ausstellung gab 1925 der Neuen Sachlichkeit den Namen; im Belvedere hängen Bilder der Zwischenkriegszeit, die diese Nüchternheit teilen.

Gustav Friedrich Hartlaub zeigte 1925 in der Kunsthalle Mannheim „Die neue Sachlichkeit“ und benannte damit eine Malerei, die nach dem Expressionismus nüchtern und präzise auf die Nachkriegswirklichkeit blickte. In Österreich vertraten sie Rudolf Wacker, Otto Rudolf Schatz und Sergius Pauser; das Belvedere zeigt Malerei der Zwischenkriegszeit in seiner Sammlung. Auf der Landstraße entstand in denselben Jahren eine ebenso sachliche Architektur, als Ludwig Wittgenstein und Paul Engelmann für Margarethe Stonborough-Wittgenstein das Haus in der Kundmanngasse bauten.

Neusachliche Bilder sind glatt gemalt, mit klarer Kontur und kühler Farbigkeit; Porträts, Stillleben und Stadtlandschaften überwiegen. Gesucht sind Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafik österreichischer und deutscher Maler dieser Richtung sowie Kataloge der Zwischenkriegszeit. Signaturen und Datierungen stehen oft klein im Bild; rückseitige Etiketten von Ausstellungen und Händlern prüfen wir genau. Haushalte im Botschafts- und Fasanviertel bewahren solche Bilder mitunter seit Generationen; wechselten sie zwischen 1938 und 1945 den Besitzer, prüfen wir die Provenienz.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.