Tischglocken in Figurenform
Glocken zum Rufen des Personals in Form von Damen, Tieren und Figuren, mit Klöppel oder Druckmechanik.
Tischglocken dienten in bürgerlichen Haushalten zum Rufen des Personals, und die Wiener Bronzewerkstätten gaben ihnen Gestalt: Damen in weiten Röcken, deren Rock die Glocke bildet, Mönche, Schildkröten mit Druckknopf, Vögel, Hunde und Figuren auf Glockenkörpern. Manche Glocken funktionieren durch Schütteln, andere durch Druck auf einen Knopf oder eine Feder. Die Damenglocken zeigen Mode des 18. Jahrhunderts oder des Biedermeier in fein bemalten Kleidern. Glocken mit erotischem Motiv unter dem Rock bilden eine eigene Gruppe.
Entscheidend sind Motiv, Funktion, Klang, Bemalung und Erhaltung. Funktionierende Mechaniken und vollständige Klöppel sind wichtig. Damenglocken mit fein bemalten Kleidern und Gesichtern sind beliebt, Tierglocken mit Druckmechanik ebenso. Abgeriebene Bemalung an Griffen ist durch Gebrauch häufig. Nachgüsse sind verbreitet und klingen oft dumpfer. Glocken aus Messing ohne Bemalung haben einen eigenen, kleineren Markt. Ein kurzes Video mit dem Klang ist bei der Ersteinschätzung hilfreich.
Woran man es erkennt
- Funktion und Klang
- Damenglocken
- Schildkröten mit Druckknopf
- Dumpfer Klang bei Nachgüssen
Hersteller
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