Humoristische Tierfiguren
Vermenschlichte Tiere als Musikanten, Schüler, Raucher oder Spieler, typisch für die Wiener Bronze um 1900.
Mit Humor und Ironie zeigten Wiener Werkstätten Tiere in menschlichen Rollen: Frösche als Musikanten und Radfahrer, Affen als Maler und Gelehrte, Katzen als Schulkinder, Hunde beim Kartenspiel, Mäuse beim Lesen, Bären mit Bierkrügen. Solche Figuren entstanden einzeln oder als Kapellen mit mehreren Musikanten und waren beliebte Geschenke. Manche verbinden das Motiv mit einer Funktion als Tintenfass, Zündholzhalter oder Aschenschale. Die Bemalung betont Kleidung, Instrumente und Mimik. Auch Gnome und Zwerge gehören zu diesem heiteren Repertoire.
Bewertet werden Witz der Darstellung, Qualität von Guss und Bemalung, Vollständigkeit und Erhaltung. Komplette Kapellen und Gruppen sind seltener als Einzelfiguren und entsprechend gefragt. Kleine Instrumente wie Geigen und Trompeten sind oft separat gegossen und eingesetzt, abgebrochene Instrumente sind häufig. Nachgüsse sind bei beliebten Motiven verbreitet. Werkstattmarken oder der Stempel „Geschützt“ auf der Unterseite erleichtern die Zuordnung. Sammlungen werden gemeinsam gesichtet.
Woran man es erkennt
- Vollständige Kapellen
- Eingesetzte Instrumente
- Funktionsfiguren
- Stempel „Geschützt“
Humoristische Tierfiguren verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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