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Jugendstil & Wiener Werkstätte

Besteck nach Josef Hoffmann

Silberbesteck der Wiener Werkstätte, darunter das Flache Modell, und Entwürfe von Moser, Czeschka und Haerdtl.

Josef Hoffmann entwarf ab 1904 für die Wiener Werkstätte Besteckmodelle, die das Tafelsilber der Moderne prägten. Das Flache Modell mit schmalen, flachen Griffen wurde unter anderem für Fritz Waerndorfer und andere Förderer der Werkstätte gefertigt, weitere Modelle folgten. Daneben entstanden Besteckentwürfe von Koloman Moser und Carl Otto Czeschka, später von Oswald Haerdtl für Wiener Silberfirmen. Besteck wurde in Kassetten für zwölf Personen geliefert, oft mit eingravierten Monogrammen der Besitzer. Ganze Garnituren umfassten neben Messern, Gabeln und Löffeln zahlreiche Vorlegeteile.

Hoffmann-Besteck der Entstehungszeit ist selten und sehr gesucht. Bewertet werden Modell, Vollständigkeit, Marken und Erhaltung; WW-Monogramm, Entwerferzeichen, Meistermarke und Dianakopf müssen zusammenpassen. Spätere Neuauflagen nach Hoffmanns Entwürfen sind an anderen Punzen erkennbar und werden anders bewertet. Abgenutzte Laffen, verbogene Zinken und ausgeschliffene Monogramme mindern. Kassetten mit Originalfutter erhöhen den Wert eines Satzes. Einzelteile werden ebenfalls angekauft. Fotos der Punzen auf der Rückseite genügen für die erste Einordnung.

Woran man es erkennt

  • Flaches Modell
  • Passende Punzen und Monogramme
  • Spätere Neuauflagen
  • Originalkassetten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.