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Silber & Tafelsilber

Silberne Zuckerdosen

Zuckerdosen und Zuckerkassetten aus Barock, Biedermeier und Historismus, manche mit Schloss.

Zucker war im 18. und frühen 19. Jahrhundert ein kostbares Gut, entsprechend aufwendig gestaltete man die Behälter. Wiener Zuckerdosen des Biedermeier sind oval, rund oder als Kassette geformt, oft auf vier Füßen, mit Godronierungen, Blattfriesen und gegossenen Knäufen; manche Kassetten haben ein Schloss mit Schlüssel. Innen sind viele Dosen vergoldet, um das Silber vor Verfärbungen zu schützen. Im Historismus wurden Zuckerdosen meist als Teil eines Service gefertigt, dazu kamen Zuckerschalen mit Glaseinsatz und Zuckerstreuer. Die Punzen stehen am Boden und am Deckelrand.

Biedermeierzuckerdosen mit klarer Wiener Stadtmarke, guter Ausführung und vergoldetem Inneren sind gesucht. Form, Alter, Hersteller und Gewicht werden ebenso geprüft wie der Erhaltungszustand. Fehlende Schlüssel, abgenutzte Vergoldung, Dellen und gelockerte Füße mindern. Deckel und Unterteil sollten dieselben Punzen tragen, sonst sind sie möglicherweise nicht zusammengehörig. Spätere Zuckerdosen im Biedermeierstil sind häufig und an Punzen und Machart erkennbar. Fotos von Boden und Deckelrand mit Punzen genügen für die Einschätzung.

Woran man es erkennt

  • Kassetten mit Schloss
  • Vergoldetes Inneres
  • Punzen an Deckel und Boden
  • Spätere Nachahmungen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.