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Antiquitäten Wien

Silber & Tafelsilber

Biedermeier-Becher

Silberne Becher aus Wien und den Kronländern mit Gravuren, Monogrammen und vergoldetem Inneren, um 1815 bis 1848.

Der silberne Becher war im Biedermeier ein beliebtes Geschenk zu Geburt, Firmung, Hochzeit und Jubiläum. Wiener Becher sind meist zylindrisch oder leicht konisch, auf einem Standring oder kleinen Füßen, glatt, mit Guillochierung, Godronierung oder gravierten Blüten- und Blattranken. Viele tragen Monogramme, Namen, Daten und Widmungen in Kartuschen, das Innere ist oft vergoldet. Die Punzen zeigen die Wiener Stadtmarke mit Jahreszahl, die Lötigkeit, meist 13 Lot, und das Meisterzeichen. So lässt sich ein Becher auf das Jahr genau datieren.

Gesucht sind Becher mit klaren Punzen, feiner Gravur und gut erhaltener Innenvergoldung. Ausschlaggebend sind Meister, Alter, Gravur, Ausführung und Gewicht. Dellen, Risse am Rand und weggeschliffene Gravuren mindern, alte Widmungen dagegen gehören zur Geschichte des Stücks. Becher aus anderen Städten der Monarchie wie Prag, Pest oder Graz tragen eigene Beschauzeichen. Das Meisterzeichen mit Initialen lässt sich mit Hilfe der Fachliteratur oft einem bestimmten Silberschmied zuordnen. Fotos der Punzen sind entscheidend.

Woran man es erkennt

  • Stadtmarke mit Jahreszahl
  • 13 Lot
  • Widmungen in Kartuschen
  • Beschauzeichen anderer Städte

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.