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Manufaktur: Leuchten

Tecnolumen

Bremen, seit 1979

Bremer Firma für lizenzierte Neuauflagen von Bauhaus-Leuchten, darunter die Tischleuchte von Wilhelm Wagenfeld; nummeriert und gekennzeichnet.

Walter Schnepel gründete 1979 in Bremen die Firma Tecnolumen, die sich auf autorisierte Neuauflagen von Leuchten und Gerät aus dem Umfeld des Bauhauses spezialisierte. Ab 1980 fertigte sie mit Zustimmung Wilhelm Wagenfelds dessen Tischleuchte aus Glas und Metall von 1923/24 neu. Hinzu kamen Entwürfe von Marianne Brandt, Christian Dell und anderen Gestaltern der Zwischenkriegszeit. Die Neuauflagen machten Bauhausdesign einem breiten Publikum zugänglich.

Die Wagenfeld-Leuchte besteht aus einem runden Fuß, einem Schaft und einer Opalglaskuppel; sie entstand in der Metallwerkstatt des Bauhauses in Weimar in einer Glas- und einer Metallversion. Tecnolumen fertigt beide Ausführungen sowie weitere Tisch- und Hängeleuchten, Aschenbecher und Teegeräte. Die Herstellung erfolgt in kleinen Serien nach den Maßen der Originale. Die Leuchte gilt als eines der bekanntesten Produkte der Bauhaus-Werkstätten. Die Glasversion führt die Modellbezeichnung WG 24.

Lizenzierte Neuauflagen tragen eine eingeprägte Kennzeichnung mit „Tecnolumen“, eine fortlaufende Nummer und das Bauhaus-Zeichen. Originale aus den 1920er-Jahren sind sehr selten und fast nur in Museen erhalten. Daneben gibt es zahlreiche unlizenzierte Kopien der Wagenfeld-Leuchte, die von Original und Neuauflage zu unterscheiden sind. Glas, Gewicht, Schalter und Kennzeichnung geben die nötigen Hinweise; fehlende Nummern sind ein Warnzeichen. Zertifikate begleiten die Neuauflagen.

Entwerfer & Personen

  • Walter Schnepel
  • Wilhelm Wagenfeld
  • Marianne Brandt
  • Christian Dell

Ebenfalls: Leuchten

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