Peter und Irene Ludwig, Aachener Schokoladenfabrikanten und Sammler, brachten Hauptwerke der amerikanischen Pop Art nach Wien; sie bilden einen Schwerpunkt des mumok im MuseumsQuartier. Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, James Rosenquist und Tom Wesselmann griffen ab etwa 1961 Werbung, Comics und Konsumgüter auf. In Österreich arbeitete Kiki Kogelnik ab 1961 in New York. Rund um die Neubaugasse handeln Vintage- und Designläden mit Gebrauchsdesign derselben Jahrzehnte, und der Straßenflohmarkt der Neubaugasse bringt Plakate und Schallplatten in Umlauf.
Pop Art im Handel ist überwiegend Druckgrafik: Siebdrucke, Offsetlithografien und Multiples in Auflagen, dazu Plakate, Kataloge und Schallplattencover. Bei Warhol-Siebdrucken entscheiden Signatur, Nummerierung, Papier, Stempel auf der Rückseite und der Eintrag im Werkverzeichnis der Druckgrafik; die „Sunday B. Morning“-Drucke sind spätere Editionen ohne Warhols Mitwirkung. Plakate unterscheiden wir nach Erstauflage und Nachdruck. Gemälde und Unikate prüfen wir mit Galerieunterlagen und Provenienz.
Pop Art in anderen Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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